Hosting in Deutschland
Persönlicher Support
Ein Hosting – ein Baum
Zentrales Kundenportal
Zurück

Verzeichnis in Plesk mit Passwort schützen: So geht es

Veröffentlicht am 26.10.2026 · 2 Min. Lesezeit · Hosting & Domains

Verzeichnis in Plesk mit Passwort schützen: So geht es

Du möchtest einen internen Downloadbereich, eine Vorabversion deiner Webseite oder bestimmte Dokumente nicht öffentlich bereitstellen? In Plesk lassen sich einzelne Verzeichnisse mit einem zusätzlichen Benutzernamen und Passwort schützen. Das eignet sich für einfache Zugriffsbeschränkungen, ersetzt aber kein vollständiges Berechtigungs- oder Datenschutzkonzept.

1. Wann ist ein Verzeichnisschutz sinnvoll?

  • Ein Bereich mit Dokumenten soll nur ausgewählten Personen zugänglich sein.
  • Eine noch nicht veröffentlichte Webseite soll vor neugierigen Besuchern geschützt werden.
  • Ein einfacher Projektordner soll vor unberechtigtem Abruf geschützt werden.

Für besonders vertrauliche Kundendaten ist eine dafür vorgesehene Anwendung mit Benutzerverwaltung, Protokollierung und passenden Freigaberechten häufig die bessere Lösung.

2. Geschütztes Verzeichnis anlegen

  1. Melde dich in Plesk an.
  2. Öffne Websites & Domains → Passwortgeschützte Verzeichnisse (die Bezeichnung kann abweichen).
  3. Wähle die Funktion zum Hinzufügen eines geschützten Verzeichnisses.
  4. Gib den Pfad relativ zum Dokumentenstamm deiner Domain ein.
  5. Speichere den Eintrag.

Auf Linux-basierten Plesk-Servern kann ein noch nicht vorhandener Ordner dabei angelegt werden; auf Windows-basierten Servern muss er laut Plesk bereits existieren.

3. Benutzer und Passwort hinzufügen

Ein geschützter Ordner ist erst dann sinnvoll nutzbar, wenn passende Zugangsdaten eingerichtet sind. Öffne den Eintrag und lege einen Benutzer mit einem langen, individuellen Passwort an. Teile die Zugangsdaten nicht über denselben ungeschützten Kanal wie den Link zum Verzeichnis.

4. Schutz kontrollieren

Öffne die URL in einem privaten Browserfenster. Vor dem Zugriff sollte eine Anmeldeabfrage erscheinen. Prüfe zusätzlich eine Datei innerhalb des geschützten Ordners und einen Unterordner. Verwende für die Webseite HTTPS, damit die Anmeldung verschlüsselt übertragen wird.

5. Typische Fehler

  • Keine Passwortabfrage: Prüfe, ob du den richtigen Pfad und die richtige Domain aufrufst.
  • Anmeldung schlägt fehl: Prüfe Benutzername, Passwort und den angelegten Plesk-Benutzer.
  • Seite liefert 403 oder 404: Prüfe zusätzlich Dateiberechtigungen, Dateinamen und den Dokumentenstamm.
  • CMS funktioniert nicht mehr: Manche Anwendungen benötigen ungeschützten Zugriff auf bestimmte Ressourcen oder Schnittstellen.

6. Schutz später entfernen

Wenn der Bereich öffentlich werden soll, entferne die Zugriffsbeschränkung gezielt. Prüfe vorher, ob dort vertrauliche Dateien liegen. Ein Verzeichnisschutz verhindert außerdem nicht automatisch, dass dieselben Inhalte über andere öffentliche Pfade erreichbar sind.

Bei Fragen zum Plesk-Zugriff hilft dir VESUTEC über vesutec.de.

Offizielle Herstellerdokumentation

Herstelleranleitung zum Thema

Weitere Blogartikel

Eine Subdomain in Plesk anlegen und korrekt erreichbar machen Subdomains eignen sich beispielsweise für Testsysteme, Kundenportale, Anwendungen oder separate Webseiten. Typische Beispiele sind staging.example.de oder portal.example.de. Subdomain erstellen Me...

PHP-Version einer Webseite in Plesk prüfen und sicher ändern Viele Webseiten und Shops benötigen eine bestimmte PHP-Version. Eine veraltete Version kann Sicherheitsrisiken verursachen, eine zu neue Version kann dagegen mit älteren Plugins oder Anwendun...

SSL-Zertifikat: Warum zeigt der Browser „Nicht sicher“ an? Ein SSL-/TLS-Zertifikat ermöglicht eine verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Server. Wird eine Webseite als „Nicht sicher“ angezeigt oder erscheint eine Zertifikatswarnu...